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Birkenrindenbehälter
Wie wir alle wissen, schützt die Rinde den Baum vor dem Austrocknen und vor Schädlingsbefall. Dieses Wissen machten sich die Völker Kanadas, Skandinaviens und Rußlands seit Jahrtausenden zunutze. Wertvolle Vorräte und das tägliche Brot wurden in sebstgefertigten Behältern aus naturbelassener Birkenrinde gelagert, die nicht luftdicht abschließen, sondern den Inhalt auf natürliche Weise "atmen" lassen. Brot schwitzt nicht und bleibt lange Zeit schmackhaft und aromatisch. Der hohe natürliche Anteil an ätherischen Ölen in der Rinde leistet zusätzlichen Schutz gegen Schimmel.
Die Dosen werden durch eine besondere Stecktechnik zusammengefügt, ohne dazu Nägel, Leim oder andere Hilfsmittel zu benötigen.
Die Birkenrinde wird ohne chemische Zusätze oder Farbe verarbeitet. Sie bleibt also völlig naturbelassen. Die verschiedenen Maserungen auf der Oberfläche sind naturbedingt. Die Birkenrinde dunkelt mit der Zeit auf natürliche Weise nach.
Das Material ist elastisch, nahezu unzerbrechlich und wasserfest. Die Stabilität bleibt jahrzehntelang erhalten.
Wir empfehlen, auf den Boden der Brotdosen ein sauberes Tuch zu legen und darauf das Brot uneingepackt zu geben. Reinigen können sie das wasserfesrte Material mit einem feuchten Tuch. Bei stärkerer Verschmutzung kann die Dose auch mit heißem Wasser und Spülmittel ausgewaschen werden.

Birkenpech und Holzteer
Funde bezeugen die Verwendung von Birkenpech als Klebstoff, als Dichtungsmittel, möglicherweise auch als Heilmittel und für rituelle Zwecke seit dem Mesolitikum. Bei der Gletschermumie vom Hauslabjoch (Ötzi) wurden Pfeilspitzen gefunden an denen das Kittschäftungsmaterial eindeutig als Birkenpech identifiziert werden konnte.
Holzpech und Holzteer wurden als Wagenschmiere verwendet, als Konservierungsmittel für Holz, Seile und Textilien und zum Abdichten (Kalfatern) von Schiffen, Booten und Fässern. Mit Pech bestrichene Leinen oder Leder dienten im Mittelalter als Wundpflaster. Die Pechfackel erhellte die Dunkelheit.

Aufgrund der Palette der Anwendungsmöglichkeiten hat unser Birkenpech eine flüssige Konsistenz. Als Holzimprägnierung kann es bis zu 10% mit Leinöl oder Terpentin verdünnt werden. Zusätzlich empfiehlt sich die Zugabe eines Sikkatives (Trockenstoff). Die Imprägnierung sollte nicht bei zu niedriger Umgebungstemperatur stattfinden. (>+10Grad besser +20Grad C). Für die Verwendung als Kleber muss der das Pech noch eingekocht werden. Am besten erwärmt man es in einer später verschließbaren Blechdose bis das Pech brodelnd zu "kochen" beginnt. Hierbei verdampfen hauptsächlich die geruchsintensiven Bestandteile, deshalb sollte man hier unbedingt im Freien arbeiten. Man lässt die Masse unter häufigem Umrühren einkochen, bis sie die erwünschte Konsistenz hat. Hierbei sollte man die gleiche Vorsicht wie bei heißem Frittierfett walten lassen. Falls sich die entstehenden Dämpfe entzünden, kann das gut mit einem Deckel gelöscht werden (keinesfalls Wasser verwenden, Explosionsgefahr!!). Nach Gebrauch lässt man die Masse erkalten und verschließt die Dose. Zum erneuten Gebrauch erwärmt man den Kleber bis er wieder flüssig ist. Das Birkenpech sollte nicht in die Augen kommen. Auch Flecken lassen sich aus der Kleidung nur schwer entfernen.                                         

Feuereisen
Zum Feuermachen benötigen wir ein Feuereisen und einen Feuerstein (Silex) mit einer möglichst scharfen Kante. Das Feuereisen wird von oben nach unten über die Kante des Feuersteins geschlagen. Dabei entstehen bei richtiger Handhabung Funken, die mit einem Zunder aufgefangen werden sollten. Trifft ein Funke auf den Zunder, den Funken anblasen und leicht brennbares Material zugeben. Mit etwas Übung und dem richtigen Material kann ein Feuer in 2-3 Minuten entfacht werden.


Holzgeschirr
Vor dem ersten Gebrauch sollte Holzgeschirr mit Speiseöl (z.B. Olivenöl) behandelt werden. Mit einem Pinsel auftragen und nach einigen Minuten mit einem Tuch nachpolieren.
Holzgeschirr nicht in der Spülmaschine oder mit heißem Wasser reinigen. Lauwarmes Wasser und etwas Spülmittel reichen völlig aus. Immer im Schatten trocknen lassen. Im nassen Zustand nie in die Sonne stellen. Nur im absolut trockenen Zustand verpacken. Schimmelbildung!

Trinkhörner
Unsere Trinkhörner kommen aus Indien oder Afrika und werden in Deutschland verarbeitet. Sie werden chemisch gereinigt, geschliffen, poliert und innen mit einer Lasur nach dem deutschen Lebensmittelgesetz versehen.